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Donnerstag, 4. April 2013

Kuba: Industriekomplex mit Brasilien nimmt Formen an

Kuba treibt die Einrichtung eines gemeinsamen Industriekomplexes mit Brasilien voran. Die Anlage soll in der Küstenstadt Mariel entstehen, die dafür einen riesigen Hafen bekommt. Die kommunistische Regierung von Präsident Raúl Castro veröffentlichte einen Erlass mit Einzelheiten zur Sonderentwicklungszone in der kubanischen Küstenstadt Mariel nahe der Hauptstadt Havanna. Demnach sollen in dem Komplex Unternehmen angesiedelt werden, die Produkte für den Export wie auch für den kubanischen Markt herstellen. Geplant ist zudem ein riesiger Hafen. Wann die Produktion in dem Komplex anlaufen soll, ist aber offen. Die Kosten für den Industriekomplex belaufen sich den Angaben zufolge auf 900 Millionen Dollar (701 Millionen Euro). Mit 640 Millionen Dollar übernimmt Brasilien einen Großteil der Finanzierung. Kubas Präsident Castro hat seit seinem Amtsantritt im Februar 2008 mehrere Schritte unternommen, um die Wirtschaft des Landes teilweise zu modernisieren. So ließ er beispielsweise mehr Selbstständigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu. Der Großteil der Wirtschaft wird aber weiter von Staatsfirmen kontrolliert.

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